Arbeitszufriedenheit – Welche Faktoren sind entscheidend?

Ein Trend in der Pflegebranche zeichnet sich ab. Immer mehr fix angestellte Fachkräfte wechseln in die Zeitarbeit, da sie damit ihre Arbeitssituation deutlich verbessern können. Hat man die Zeitarbeit noch vor einigen Jahren öffentlich als “ausbeutendes Arbeitsmodell” abgestempelt, so beweist die aktuelle Situation doch das Gegenteil. Bei MediCare müssen die Mitarbeiter/innen nicht einspringen, sondern können sich auf ihren monatlich festgelegten Dienstplan verlassen. Sie müssen keine Überstunden machen, sondern können ihre Freizeit genießen. Diesen “Luxus” bekommen sie in einem fixen Angestelltenverhältnis z.B. im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung nicht. 

Wenn sich Pflegekräfte ausgebrannt fühlen, dann wechseln sie im schlimmsten Fall die Branche komplett. Wenn sie ihren Job aber grundsätzlich gerne machen und nur die schlechte Work-Life-Balance in einer fixen Anstellung nicht mehr verkraften, dann können sie durch eine Anstellung bei MediCare einen sicheren Job mit fixer Stundenanzahl und monatlich festgelegten Arbeitszeiten bekommen ohne das Berufsfeld zu wechseln. Auch im Pflegebereich ist eine gute Work-Life-Balance prinzipiell möglich.

Welche Faktoren erhöhen die Jobzufriedenheit?

  • Gute Arbeitsbedingungen

Ein Arbeitsplatz, der gut ausgestattet ist und alle nötigen Materialien bietet, ist eine Grundvoraussetzung für die Arbeitszufriedenheit. Die Zuständigkeiten sollten klar sein. Vorgesetzte sollten zugänglich und gut erreichbar sein.

  • Wertschätzung und Betriebsklima

Sowohl das Gehalt, Zusatzleistungen und Aufstiegschancen als auch die menschliche Achtung und Kommunikation auf Augenhöhe spielen eine Rolle dafür, dass sich ein Mitarbeiter wertgeschätzt fühlt. Gute Arbeit sollte auch honoriert werden, ansonsten steigt schnell der Frust. 

Auch das Arbeitsklima unter Kolleg(inn)en muss stimmen, damit ein Team funktioniert.

  • Sicherheit und Stabilität

Ein sicherer Arbeitsplatz, das pünktliche Gehalt und ein gleichmäßiger Führungsstil geben Arbeitnehmer(inne)n das Gefühl, dass sie sich auf ihre/n Arbeitgeber/in verlassen können. Negativ können sich Unstimmigkeiten und schnell wechselnde Führungs- oder Teammitglieder auswirken. 

Im Pflegebereich spielt auch die Arbeitssicherheit eine große Rolle. Werden genügend Mittel zur Verfügung gestellt, um die Gesundheit der Mitarbeiter/innen zu schützen? (z.B. Schutzkleidung, Hebehilfen etc.) Gibt es eventuell Zusatzangebote, wie betrieblichen Sport oder Physiotherapie?

  • Spannende Aufgaben

Langeweile wirkt sich negativ auf die Arbeitszufriedenheit aus. Mitarbeiter/innen müssen sich im richtigen Maß gefordert fühlen und sich aktiv einbringen dürfen.

  • Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten, die sich auf die Lebensbedingungen einstellen, das wünscht sich ein Großteil der Arbeitnehmer/innen. Man könnte fast sagen, es ist der wichtigste Faktor für die Arbeitszufriedenheit. Zeit ist ein knappes Gut, welches auf Arbeit, Familie, Freunde, Hobbies und Haushalt aufgeteilt werden muss. Niemand ist zufrieden, wenn keine Zeit mehr bleibt und man abends nur noch ins Bett fallen kann. Wer Arbeitskräfte langfristig binden will, muss ihnen genügend Freiräume lassen. Die Work-Life-Balance ist der Hauptfaktor für Kündigungen im Gesundheitsbereich. Dabei müssen wir uns gerade jetzt, in einer Zeit des Pflegekräftemangels, anstrengen, gute Arbeitskräfte zu behalten und eben nicht in ein Burnout zu treiben.

Wie kann die Arbeitszufriedenheit im Pflegebereich erhöht werden?

Im Pflegebereich herrscht eine besonders hohe Unzufriedenheit mit dem Job. Woran liegt es? Schichtarbeit, Überstunden, hohe psychische und körperliche Belastung, wenig Pausen und eine zu geringe Entlohnung für all den Stress. Es ist wichtig, dass Arbeitgeber/innen sich bemühen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, um den Pflegekräftemangel nicht noch weiter zu intensivieren. Ausreichend Freizeit, fixe Dienstpläne und die Einhaltung von Pausen und Stundenzahl erhöhen die Zufriedenheit entscheidend. Eine Vollzeittätigkeit und zusätzliche Überstunden sind für viele Pflegende einfach nicht schaffbar. Das Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen steigt bei einer derart hohen Belastung stark an. Diverse Studien und Versuche zu neuen Arbeitsmodellen zeigen, dass kürzere Arbeitszeiten und ein verbesserter Pflegeschlüssel sogar Geld einsparen können, da die Mitarbeiter/innen produktiver und seltener krank sind. Auch Patient(inn)en erholen sich durch gute Pflege schneller. Pflegekräfte mit kürzeren Arbeitszeiten sind gesünder und fehlen seltener, das macht auch den Dienstplan prinzipiell besser planbar.

Mehr Freiräume für Pflegekräfte

Wenn man sich für den Pflegeberuf entscheidet, dann entscheidet man sich für eine sinnvolle Tätigkeit und möchte im Job anderen helfen. Diese Bestrebungen sollten unterstützt werden. Die anspruchsvolle Arbeit sollte wertgeschätzt und den Mitarbeitern mehr Freizeit gewährt werden. Es muss ein grundsätzliches Umdenken stattfinden, wenn wir den Pflegekräftemangel langfristig bewältigen wollen.